Drei Jahre sind vorüber!
Dieser Blog ist nun geschlossen … im Moment zumindest!
Drei Jahre sind vorüber!
Dieser Blog ist nun geschlossen … im Moment zumindest!
Donnerstag, 08.12.2011
Heute ist mein letzter Tag in Wales, morgen flieg ich endlich nach Deutschland zu Moni und George!
Was uns fehlen wird?
Die Menschen: Wir haben hier in Wales gute Freunde gefunden
Das Wetter: Wales hat dank der Nähe zum Meer ein ausgeglichenes Klima
Das Meer: Wir haben viele schöne Wanderungen am Meer unternommen
Die indische Küche: Wir lieben die indische Küche und am Bodensee gibt es keine Auswahl an Restaurants.
Es gibt sicher noch viel mehr aufzuzählen und es wird uns sicher noch vieles einfallen.
Was wir gerne zurück lassen? Das sagen wir hier nicht!
Sonntag, 27.11.2011
Die ganze Nacht hat es draussen getobt, vor der Llyn Peninsula ist in der Nacht sogar ein Frachter in Seenot geraten.
Nach dem Full-English (Porridge, Cooked Breakfast und Toast) bin ich in nördlicher Richtung an der Küste entlang und kurz hinter Fishguard nach Cwm-yr-Eglwys abgebogen. Hier habe ich das Auto abgestellt und mir die Überreste des Kirchleins Saint Brynach (12.Jh.) angeschaut.
Im großen Sturm von 1859 wurde die Kirche bis auf den Glockenturm komplett zerstört. Von hier starte ich den Küstenweg entlang um Dinas Head herum.
Samstag, 26.11.2011
Heute bin ich früh los. Von Abergavenny nach St. David’s sind es mehr als zwei Stunden Fahrt. Unterwegs regnet es heftig, nicht ganz das, was der Wetterbericht für das Wochenende versprochen hat. Als ich bei New Gale an die Küste komme, hat es aber aufgehört zu regnen, heller ist es aber nicht geworden.
St. David’s ist die kleinste Stadt Großbritanniens und das nur, weil St. David’s eine Kathedrale hat. In St. David’s hole ich mir im NT Shop noch ein paar Tourentips um danach weiter zur Whitesands Bay zu fahren. Dort parke ich, packe mich winddicht ein und laufe los. Erst folgt der Weg der Küstenlinie und wenn ich zurück blicke kann ich die Whitesands Bay sehen.
Dann verlass ich den Küstenpfad und wende mich ins Landesinnere, um die Halbinsel zu überqueren. Als ich wieder an den Küstenpfad gelange, schlage ich den Küstenweg zur Whitesands Bay ein, um rund um St. David’s Head herum wieder zum Parkplatz zu gelangen.
Freitag, 25.11.2011
Bis Mittwoch hatte ich jeden Tag bis spätabends gearbeitet, um unser Angebot bis Mittwoch um 17 Uhr Brüsseler Zeit abzugeben.
Donnerstag und Freitag nutze ich nun, um wieder runterzukommen. Während ich Donnerstag richtig faul war, bin ich am Freitag auf den Sugar Loaf Mountain gelaufen.
Der starke Westwind half mir dabei, die Spinnweben aus dem Kopf zu bekommen.
Sonntag, 20.11.2011
Nachdem ich gestern den ganzen Tag gearbeitet habe, “nehme ich heute frei” und fahre nach Welshpool. In Abergavenny hängt der Nebel über dem Usk, weder Blorenge, noch Sugar Loaf sind zu sehen. Als ich dann hinter Crickhowell in Richtung Talgarth abbiege, sehe ich bald schon die Sonne den Nebel durchbrechen.
Leider bleibt dies heute das einzige Mal, dass ich die Sonne sehe. Über Builth Wells, Llandrindod Wells und Newtown fahre ich dann bis kurz vor Welshpool, um kurz vor dem Ortschild zum Powis Castle & Garden abzubiegen. Powis Castle ist eine echte walisische Burg, keine englische Zwingburg wie Harlech, Conwy, Carnaerfon etc..
Powis Castle ist bekannt für seinen Barockgarten, vor allem aber für die gigantische Eibenhecke, die in mehreren Jahrhunderten zu einer Landschaft gewachsen ist.
In den Kellergewölben des Schlosses und in den Nebengebäuden findet ein Weihnachtsmarkt statt, deswegen sind nur zwei Räume im Erdgeschoss zu besichtigen. Allerdings sind diese zwei Räume im Stil von ca. 1900 weihnachtlich dekoriert. Daher verlasse ich bald das Schloss und gehe in den Garten.
Sonntag, 13.11.2011
Inzwischen ist der Alltag eingekehrt. Da ich zur gleichen Zeit aufstehe wie sonst und nicht mit George laufe, schaffe ich es bis um viertel acht im Büro zu sein. Zu dem Vorsprung, den ich habe, weil ich früher aus dem Haus gehe, spare ich noch ein 1/4 der Fahrzeit, weil die Strassen zu dieser frühen Stunde noch frei sind. Allerdings komme ich trotzdem nicht früher aus der Firma, da das Projekt an dem ich im Moment arbeite, das nicht zulässt.
Die letzten Wochenenden waren völlig vom Umzug und den Vorbereitungen dazu belegt, aber gestern war ich mal wieder in Abergavenny unterwegs, einfach nur bummeln, durch den Markt schlendern, im Cafe One einkehren.
Heute, Sonntag nun, koche ich für meine zwei Damen und mich indisch: “Kori Gashi” (Hühnchen in dicker Kokosnuss-Sauce) .
Und so sieht das Ergebnis aus:
Freitag, 04.11.2011
Heute war Hausübergabe und es gab keine Probleme. Nur den Wasserzähler konnten wir nicht ablesen, der steckt nämlich in einem Schacht vor dem Haus und dieser Schacht war randvoll mit Wasser. Soll sich Welsh Water darum kümmern.
Etwas seltsam war es schon: Alle Schlüssel abgeben und das letzte Mal vor die Türe treten!